Samstag, 28. Juli 2012

Solarfärbung - Teil 7

Drei Stränge Sockenwolle habe ich nach 10 Tagen aus ihren Gurkengläsern befreit. Ein Glas war komplett mit frischen Birkenblättern gefüllt.
Es ergab ein schönes Gelb.
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Die Dahlienfärbung hat leider nicht das erhoffte Orange geliefert, dafür aber ein warmes, kräftiges Gelb. Ganz besonders viel Farbe zieht immer auf den Strang genau an der Stelle, wo eine Blüte gelegen hat. So habe ich praktisch Farbpunkte erhalten, was man hier auf dem Foto ganz gut erkennen kann.
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So sieht der Strang geöffnet aus.
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und hier als Strang gedreht - gefällt mir gut!
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Zum Vergleich die zwei Gelben gemeinsam auf einem Bild - so erkennt man die unterschiedliche Farbnuancen.
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Und dann wäre noch mein Versuch mit frischer roter Beete. Leider habe ich mit Rosa und Rot nicht wirklich Glück. So wunderbar kräftig es im Glas auch ausgesehen hat, das Endergebnis ist in Bezug auf Rosa eher ernüchternd.
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Der ganz helle Teil ist ein Pfirsich geworden und alles Rosa der Roten Beete ist raus. Die dunklen Farbnuancen in Braunlila habe ich durch die in Alkohol aufgelöste Alkannawurzel erhalten. 
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Zum Strang gedreht sieht er ganz hübsch aus. Ich denke, erst beim Stricken wird sich zeigen, was da farblich musternd entstehen wird.
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Alle drei Stränge habe ich im Dampfgarer für 1 Stunde in Klarsichtfolie fixiert. Durch den warmen Dampf wird das Garn richtig fluffig und weich, denn ich finde, mit dem Alaun wirkt die Struktur vom Garn nach dem Austopfen aus dem Glas recht kratzig. Danach gab es noch ein Entspannungsbad mit Wollwaschmittel.
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Stricktechnisch gibt es wegen der Hitze nur ein Anstrickbild, die anderen Sachen zeige ich, wenn sie ganz fertig sind. Aktuell stricke ich Männersocken in 45 und ab und zu an den zwei Feuerländern, dem Leftie und aktuell habe ich etwas am Willow Col gestrickt mit meinem Gewinnerstrang von Willow. Jetzt gefällt er mir richtig gut in dem Projekt, der arme Strang hat schon einige Anstrickversuche hinter sich.
Der Cowl ist in Ravelry als freie Anleitung zu finden.
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Donnerstag, 26. Juli 2012

Assoziation 2012 - Frieden

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Ein Friedenssymbol ist für mich das Plakat von Pablo Picasso mit der Taube, das er 1949 für den Pariser Weltfriedenskongress entwarf. Eine Taube gilt nicht nur als Zeichen neuer Hoffnung, sondern auch als Symbol für Zuversicht, Glück, Treue und natürlich ganz besonders für Frieden. Eine besonders schöne Briefmarke habe ich noch in meiner Schublade, die ich eigentlich nur wegen der Taube gekauft hatte.
Damit verbinde ich aber auch eine Fabel, die meine Kinder in der Schule gelesen hatten und die mich selbst immer beeindruckt und berührt hat. Wie wichtig eine einzelne Flocke sein kann, das schildert die Geschichte 

Vom Gewicht des Nichts

"Sag mir, was wiegt eine Schneeflocke" fragte die Tannenmeise die Wildtaube. 
"Nicht mehr als ein Nichts", gab sie zur Antwort. 
"Dann muss ich Dir eine wunderbare Geschichte erzählen", sagte die Meise. 
"Ich saß auf dem Ast einer Fichte, dicht am Stamm, als es zu schneien anfing; nicht etwa heftig im Sturmgebraus, nein, wie im Traum, lautlos und ohne Schwere. Da nichts Besseres zu tun war, zählte ich die Schneeflocken, die auf die Zweige und auf die Nadeln des Astes fielen und darauf hängenblieben.
Genau dreimillionensiebenhunderteinundvierzigtausendneunhundertzweiundfünfzig waren es.
Und als die dreimillionensiebenhunderteinundvierzigtausendneunhundertdreiundfünfzigste Flocke niederfiel, nicht mehr als ein Nichts, brach der Ast ab."
Damit flog die Meise davon.
Die Taube, seit Noahs Zeiten eine Spezialistin in dieser Frage, sagte zu sich nach kurzem Nachdenken:
"Vielleicht fehlt nur 
eines einzelnen Menschen Stimme
zum Frieden der Welt." 
Kurt Kauter, Also sprach der Marabu. Neue Fabeln, 1973

 Mehr gibt es wieder hier zu lesen.

Samstag, 21. Juli 2012

Platzregen

Gerade noch geschafft und trocken mit dem Einkauf vom Markt heimgekommen. Da lässt es sich aus meinem Küchenfenster gemütlich aus dem Trockenen auf Nachbar's Dach Fotos machen, bis der Kaffee fertig ist. Ganz schnell aufgezogen das Gewitter und so schnell, wie es dunkel wurde,  war es auch wieder vorbei.
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Auf dem Markt habe ich eine Dahlie im Topf kaufen können und so wurde die arme Pflanze gleich all ihrer Blüten beraubt, denn sie sollen ihre Farbe auf die Wolle im Einmachglas abgeben.
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Nach 4 Tagen hatte sich die Farbe im Glas leider sehr verändert und aus den anfänglich richtig spektakulären Farben blieb nur dieses fade Brühe übrig, die im gleichen Glas auf der rechten Bildseite zu sehen ist. Gar nichts mehr vom Lila ist geblieben und das Orange von der Oberfläche ist nicht auf die Wolle gezogen.
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An den Stellen, wo die roten Dahlienblüten am Garn lagen ist ein richtig kräftige Gelb aufgezogen, aber insgesamt nur punktuell. Die Lilien haben eher nur ein zartes Beigebraun als Spuren auf dem Garn hinterlassen, von Lila ist nichts zu sehen.
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So habe ich vom heute gekauften Dahlienstock alle Blüten entfernt, die alte Flüssigkeit mit dem Einmachglas im Wasserbad leicht erhitzt und den Strang mit den orangenen Blüten wieder neu eingelegt. Man kann wieder zusehen, was da an Farbe gleich herauskommt, nur ob es auch auf die Wolle geht?
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Mal sehen, was jetzt passiert und in den nächsten Tagen werden noch einige Blüten an der gekauften Dahlie aufgehen, für Nachschub ist also gesorgt.

Wenn ich es schaffe, am Samstag einmal zum Markt zu gehen, dann schlendere ich gemütlich an den Ständen vorbei und nehme mir auch Leckereien mit und das hier ist alles in meinen Einkaufskorb gewandert:
Himbeeren
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Krachkirschen
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mh, die krachen wirklich und sind total saftig.

Weinbergpfirsiche
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die duften so wunderbar

und zwei Sorten Bergkäse,
einmal kräftig und einmal mild
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und dazu die Krachkirschen in den Mund, eine wahre Gaumenfreude!
Fatal ist es, dass es im Ort dort auch ein Wollgeschäft gibt, ich musste unbedingt reingehen und eigentlich nur 50 g schwarze Sockenwolle holen, für ein geplantes Sockenprojekt und konnte an dem Lacegarn von Lana Grossa nicht vorbei.
Davon möchte ich einen Cowl stricken - Willow Cowl eine freie Anleitung in Ravelry.
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Mit dem gleichen Garn nur in pur Schwarz plane ich einen Versuch und möchte einen Lefti in Kombination mit einem Lacezauberball in der Färbung Frische Fische ausprobieren.
Mal sehen, wie das Tuch mit Lacegarn wird. Aktuell bin ich bei 16 Blättern am ersten Leftiprojekt aus Wollmeisengarn.

Donnerstag, 19. Juli 2012

Assoziation 2012 - Glück

Für mich ist Glück ein Gefühl.
Und wenn ich dann vor Glück,
wie ein Feuerwerk explodieren könnte,
würde es vielleicht so aussehen?

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Alles,
was die Seele durcheinanderrüttelt,
ist Glück.
A. Schnitzler

Mein Donnerstagbeitrag bei dieser Aktion. Und was fällt euch zum Glück ein?


Mittwoch, 18. Juli 2012

Solarfärbung - Teil 6

Gestern neue Gläser mit Sockengarn angesetzt, alles was im Garten an Blättern zu finden war, meine gesammelten Zwiebelschalen aus der Küche in Rot und Gelb und eine kleine, frische rote Beete, die ich in fingerdicke Scheiben geschnitten habe, mal sehen . . .
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Tochterkind hat mir Dahlienblüten und Lilienblüten mitgebracht.
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Da ist gleich viel Reaktion im Glas zu sehen.
Lila = Lilien
Rest oben Orange = Dahlien
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Samstag, 14. Juli 2012

Solarfärbung - Teil 5

Durch das Regenwetter habe ich nun die Färbungen beendet. Viel zu kühl war es, natürlich keine Sonne mehr vorhanden und so haben die Gläser aus dem Garten noch zwei Tage im Zimmer auf der Fensterbank gestanden, aber auch dort ist nicht mehr wirklich viel mit dem Inhalt und den Farben passiert. Im Ravelryforum habe ich dann gelesen, dass Kurkuma gut Farbe abgibt und so wurden zwei Gläser geöffnet und ich habe in das eine Glas Kurkuma, Curry, Paprika und Zimt dazugegeben. In das andere Glas kam nur etwas Kurkuma hinein. Von den Gläsern habe ich jetzt keine neuen Bilder mehr, dafür kann ich heute alle Stränge zeigen.

Gesamtergebnis Solarfärbungen
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Und hier kommen die Soloauftritte der Stränge
von links nach rechts
Das ist der Strang mit Roibuschtee und Pfirsicheistee und Schwarzteemischung und in den letzten 2 Tagen mit etwas Kurkuma gewürzt - gefällt mir sehr gut! Insgesamt ist hier ein richtig harmonisches Bild entstanden.
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Strang mit Alkanawurzel, die nur etwas zartbraun gefärbt hat, weil ja der Alkohol fehlte. Frau sollte sich vorher besser informieren. Aber ich konnte doch aufpeppen mit Curry, Paprika, Kurkuma und Zimt. Das Gelb ist wirklich unglaublich intensiv geworden und relativ grell in der Farbe. Tochterkind würde - krass - dazu sagen. Die Färbung springt regelrecht aus der Reihe der Pflanzenfärbungen heraus und ganz ehrlich, sie ist in meinen Augen zwar leuchtend, aber unharmonisch geworden.
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Zwei kleine 50 g Stränge, nur Blüten und Blätter aus dem Garten und Umgebung, wobei der obere Strang intensiver und kräftiger in den Farben ist. Ich werde die beiden bei einem Sockenprojekt im Wechsel verstricken, mal sehen, was es dann für eine Mischung geben wird. Harmonische Farbspuren sind da entstanden.
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Hier ist nun fast gar nichts passiert und im Bild fast nicht darstellbar, obwohl schon Farbspuren auf dem Garn verblieben sind - ganz zart pastellig, nur ein Hauch von Farbe zu ahnen und zu spüren.
Das hat was, das zarte Dingelchen ♥
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Das ist der Strang, der auch mit allen Dingen was Garten, Küche und Wiese hergaben, bunt gemixt gefärbt wurde mit sehr schönen Ergebnis.
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Und zum Schluss noch mal der Auftritt meiner Früchtetee - Blätterteemischung, die sich wie von Zauberhand im Essigbad verwandelte. Ich mag ihn diesen Strang und das war bei der Solarfärbung mein absoluter Höhepunkt und ein Aha-Erlebnis!
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Die oberen Stränge habe ich alle noch ganz feucht in Klarsichtfolie eingepackt, in meinen Dampfgarer gegeben, für 60 Minuten fixiert und ihnen anschließend ein Wollbad gegönnt und heute vor die Kamera geschleppt.
Kurze Zusammenfassung über die Solarfärbung:
Einfache Sache, unglaublich spannend und überraschend im Endergebnis - jederzeit würde ich das wieder versuchen, aber wenn es vorhersehbar ist, nur bei guten Wetter mit viel Sonnenschein, sonst tut sich natürlich nichts in den Gläsern!
Unbedingt darauf achten, dass sich die Alaunkristalle wirklich alle komplett auflösen. Bei mir hatten sich einige Reste am Glasboden mit dem Sockengarn in Kristallform auf das Garn gesetzt und verklebt. Nur schwer zu lösen, Garn und Kristalle. Ich werde erst beim Wickeln und Stricken sehen, ob ich da die Garnfasern nicht evtl. beschädigt habe.
Mit Teebeuteln wäre ich ebenfalls vorsichtig, meine Erfahrung ist, dass sich das Papier der Beutel zum Teil richtig fest mit der Wolle verbindet und nur ganz schwer später zu trennen ist.
Auch das lose Einlegen der Blüten und Blätter würde ich nicht mehr machen, denn einige Blüten sind sehr zart und zerfallen wärend der Färbezeit im Glas und werden richtig glibberig und schleimig, obwohl alles ohne Rückstände aus dem Garn entfernt werden konnte.
Am Besten finde ich die Idee, das Färbegut in alte Nylonstrümpfe zu geben, kleinere Mengen einzeln zu verknoten und dann mit dem Garn zu schichten. Das Färbeergebnis ist gut, klebt nix an der Wolle und ist ruckzuck alles sauber voneinander getrennt.
Das Experiment Solarfärbung ist richtig gut ausgefallen.

Donnerstag, 12. Juli 2012

Assoziation - Alter

Wollfeekarte

Jetzt 

sind die guten alten Zeiten,

nach denen wir uns

in 10 Jahren zurücksehnen.

Peter Ustinov



Mir hat dieser Spruch schon im Jahr 2008 wunderbar gefallen, die Karte hatte ich damals von meiner Wollfee erhalten. Ich finde, sie passt zum heutigen Thema einfach perfekt.
Die Donnerstagsmitmachaktion von Kirstin.
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Mittwoch, 11. Juli 2012

Solarfärbung Teil 4

Heute habe ich den ersten Strang aus dem Gurkenglas befreit. Es handelt sich um den Strang mit den Teebeuteln. Es waren gemischte Beutel mit grünen Tee und Früchtetee. Ich habe den rosafarbenen Strang ausgedrückt und dann in ein Essigbad getaucht. Der Strang hat komplett die Farbe verändert. Ihr könnt es auf den Bildern recht gut erkennen.
Vorher
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Nach dem Bad
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und etwas im Detail
das sind Brauntöne, zartes Grün und zartes Graublauviolett, die Farben erinnern mich an Steine, Felsen und Sand.
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Die eingelegten Teebeutel haben sich zum Teil recht fest mit der Wolle verbunden und ich konnte sie nur mit Mühe entfernen. Die Alaunkristalle waren wohl nicht alle aufgelöst und am Glasboden gesammelt. Leider haben die sich auch zum Teil auf die Faser der Wolle geklebt. Obwohl ich das Garn längere Zeit gebadet habe, bin ich nicht alle Kristalle losgeworden. Mal sehen, ob es im trockenen Zustand evtl. eher möglich ist? 
Für einen Tipp wäre ich froh!
Etwas enttäuscht bin ich schon, hatte ich doch richtig schöne Rosatöne erwartet. Aber die Färbung gefällt mir trotzdem recht gut. Morgen werde ich die übrigen Stränge herausnehmen, denn mit Sonne ist in den nächsten Tagen nicht mehr zu rechnen und natürlich entsprechend berichten.

Sonntag, 8. Juli 2012

Solarfärbung Teil 3

Nach 1 Woche und relativ wenig Sonnenschein sieht es in meinen Gläsern nun aktuell so aus. Im allerersten 3 Liter Glas hat sich eine einheitliche Brühe gebildet. Lila und Pink ist nicht mehr wirklich zu unterscheiden, aber die Wolle selbst ist schon unterschiedlich schattiert, wie man im unteren Bereich vielleicht erkennen kann.
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Eine fast identische  Farbe hat sich im zweiten Glas mit Früchtetee gebildet.
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Fast keine Veränderung ist im Glas mit gekaufter Alkannawurzel passiert. Habe ich da evtl. zu wenig von dem getrockneten Färbegut verwendet? Hat da jemand von euch Erfahrung damit? Es ist alles nur etwas beige geworden. Der Rest vom Garn ist fast komplett ungefärbt dabei hatte ich ein Rot bis Violett erwartet. Als Beize ist in diesem Glas Alaun und Weinsteinrahm. Wo könnte der Fehler sein?
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Das Glas mit Roibuschtee und schwarzen Tee ist insgesamt relativ hell geblieben und hat leider auch noch viele fast ungefärbte Bereiche, nur dort, wo der direkte Kontakt mit dem Tee ist, kann man deutliche Farbspuren entdecken.
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Ich habe noch zwei Gläser am Fenster im Haus stehen, da scheint aber die Wärme wohl durch die Fensterscheiben auch nicht auszureichen. Im Garten habe ich diese Blüte geholt und probeweise in ein Glas eingelegt.
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Ich konnte praktisch zusehen, wie das Orangerot im Glas auf das Garn gewandert ist und rosa Farbe auf das Garn abgab. Die Blüte ist nun im Glas nur als gelboranges Etwas sehen. Morgen hole ich die Blüte raus und lege eine weiter hinein. In den zwei Gläsern habe ich das Färbegut ohne Beutel oder Strumpfteile eingelegt, weil ich den Unterschied ausprobieren möchte.
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Aus Nachbarsgarten sind einige Blätter einer Blutpflaume herübergeweht worden und in das gleiche Glas gewandert. Der Reaktion konnte man auch gleich zusehen. Anderes Rotrosa entsteht. Da werde ich im Garten mal noch ab und zu nachsehen, ob ich nicht noch einige Blätter finde.

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Für die nächsten Tag ist leider nicht wirklich besseres Wetter gemeldet, die Sonne wird sich rar machen, aber ich werde geduldig noch 8 Tage warten, ob sich etwas verändert in den Gläsern. Zur Not wird das Färbegut entfernt dass ich bei den oberen 4 Gläsern  in alten Nylonstrümpfen in die Gläser gelegt habe und einfach mit neuen Sachen ersetzt.

Freitag, 6. Juli 2012

Wie gut, dass wir darüber geredet haben

. . . denn sonst hätte ich den Fehler natürlich weitergestrickt. Meine Strickfreundin M. hat einen Blick auf den Leftie geworfen und sofort gesehen, dass da etwas nicht stimmt. Ich habe nach den verkürzten Reihen, wo das Blatt entsteht, einfach vergessen in den nächsten Reihen zwei Maschen zusammenzustricken. So ergibt sich natürlich eine völlig andere und natürlich falsche Schalform. 
 orange - falsch      und      lila - richtig
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Das kommt davon, wenn Frau denkt, sie hätte die Anleitung im Kopf und könnte es so stricken - nix, glatt die Abnahmen ignoriert. Muss ich mir jetzt Gedanken über den Kopf machen? Ich glaube, es war eher die Freude über die tolle Farbkombination, die mich ohne nachzudenken zum Weiterstricken verführt hat und mein Hirn rosarot vernebelt mal kurzfristig auf OUT stellte.
Ich hatte gestern dann noch Besuch vom Herrn Ribbel . . . und liebe M.
♥ Danke 
wie gut, dass wir darüber geredet haben . . .

Donnerstag, 5. Juli 2012

Sommer

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Wenn der Sommer sich verkündet,
Rosenknospe sich entzündet,
Wer mag solches Glück entbehren?
Johann Wolfgang von Goethe

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Was ist Sommer, das wollte Kirstin in dieser Woche von uns wissen.