Donnerstag, 26. April 2012

Assoziation 17-2012 Hoffnung

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Die vier Kerzen
Vier Kerzen brannten am Adventskranz. Es war ganz still. So still, dass man hörte, wie die Kerzen zu reden begannen. Die erste Kerze seufzte und sagte: „Ich heisse Frieden. Mein Licht leuchtet, aber die Menschen halten keinen Frieden, sie wollen mich nicht.“ Ihr Licht wurde immer kleiner und verlosch schliesslich ganz. 
Die zweite Kerze flackerte und sagte: „Ich heisse Glauben. Aber ich bin überflüssig. Die Menschen wollen von Gott nichts wissen. Es hat keinen Sinn mehr, dass ich brenne.“ Ein Luftzug wehte durch den Raum, und die zweite Kerze war aus.
Leise und sehr traurig meldete sich nun die dritte Kerze zu Wort. „Ich heisse Liebe. Ich habe keine Kraft mehr zu brennen. Die Menschen stellen mich an die Seite. Sie sehen nur sich selber und nicht die anderen, die sie lieb haben sollen.“ Und mit einem letzten Aufflackern war auch dieses Licht ausgelöscht. 
Da kam ein Kind in das Zimmer. Es schaute die Kerzen an und sagte: „Aber ihr sollt doch brennen und nicht aus sein!“ Und es fing an zu weinen.
Da meldete sich die vierte Kerze zu Wort.
Sie sagte: „Hab keine Angst!
So lange ich brenne,können wir auch die anderen Kerzen wieder anzünden. 
Ich heisse Hoffnung.“
Mit einem Streichholz nahm das Kind das Licht von dieser Kerze und zündete die anderen Lichter wieder an. Und seine Augen begannen zu leuchten, wie der Stern zu Bethlehem. 

Gefunden auf der Seite
Leben wie zuvor - Schweizer Verein für Frauen nach Brustkrebs hier zur finden.
Mein Donnerstagsbeitrag für Kirstin.

Kommentare:

Sonja hat gesagt…

Ich liebe diese kleine Geschichte ... und das nicht nur zur Weihnachtszeit! Vielen Dank fürs Posten!

Alles Liebe,
Sonja

Annette hat gesagt…

Was für eine zauberhafte Geschichte, danke fürs Posten.

LG
Annette